Sie haben neue Einlagen bekommen und merken beim Gehen: Da ist etwas anders. Das ist meistens genau der Punkt. Eine Einlage verändert, wie Ihr Fuß steht und abrollt – und das spürt man.
Trotzdem ist nicht jedes Gefühl harmlos. Diese Übersicht hilft beim Einordnen.
Die ersten Tage
Tragen Sie die Einlagen anfangs nicht den ganzen Tag. Zwei bis drei Stunden am ersten Tag reichen, dann täglich um etwa eine Stunde steigern.
Der Grund: Muskeln, Sehnen und Bänder arbeiten mit der neuen Unterstützung anders als vorher. Diese Umstellung braucht Zeit.
Was normal ist
Ein ungewohntes Druckgefühl im Fußgewölbe gehört dazu und lässt meist innerhalb weniger Tage nach. Auch leichter Muskelkater in Waden oder Fußsohle ist üblich.
Manche berichten zudem von einem veränderten Gefühl in Knie oder Rücken – ein stabilerer Fuß wirkt sich auf die ganze Kette nach oben aus.
Wann Sie zu uns kommen sollten
- Scharfe oder stechende Schmerzen beim Gehen – Einlage weglassen und anrufen.
- Druckstellen oder Rötungen, die nach dem Ausziehen bleiben.
- Beschwerden, die nach zwei Wochen unverändert sind oder zunehmen.
- Das Gefühl, im Schuh zu kippen.
Wir justieren dann nach. Das gehört zur Versorgung und kostet nichts extra – bringen Sie Einlagen und Schuhe mit.
Besonders wichtig bei Diabetes
Bei verminderter Sensibilität gilt eine strengere Regel: Kontrollieren Sie die Füße in der Eingewöhnung täglich auf Rötungen und Druckstellen, notfalls mit Spiegel oder fremder Hilfe. Weil Druckstellen hier oft nicht wehtun, ist das Auge zuverlässiger als das Gefühl. Mehr dazu unter Diabetesversorgung.
Der Schuh entscheidet mit
Häufig liegt das Problem nicht an der Einlage, sondern am Schuh: Fehlt Innenvolumen oder lässt sich die Decksohle nicht herausnehmen, wird es zu eng. Bringen Sie deshalb die Schuhe mit, in denen Sie die Einlagen tragen möchten.
Fragen? Rufen Sie an unter 06172 177 0330. Mehr zu unseren Verfahren unter Jurtin® und 3D-Einlagen.
