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Sicherheitsschuhe: Warum Sie die Einlage nicht einfach austauschen dürfen

Der Rücken zwickt nach acht Stunden auf Beton, also legt man die orthopädischen Einlagen aus dem Alltagsschuh einfach in den Sicherheitsschuh. Verständlich – aber genau hier liegt ein Problem, das vielen nicht bewusst ist.

Ein Sicherheitsschuh ist ein geprüftes Produkt. Die Zertifizierung gilt für den Schuh als Ganzes – samt der Einlegesohle, die ab Werk darin liegt.

Was beim Tauschen passiert

Wird die Original-Einlegesohle ersetzt, verändert sich das geprüfte System: Der Fuß sitzt höher, das Volumen schrumpft, im ungünstigen Fall verringert sich der Abstand zur Zehenschutzkappe.

Die Zertifizierung kann dadurch erlöschen. Im Schadensfall wird das versicherungsrechtlich unangenehm – und der Schutz, für den der Schuh getragen wird, ist nicht mehr gewährleistet.

Wie es richtig geht

Hersteller geben für ihre Modelle frei, welche orthopädischen Einlagen zulässig sind. Diese werden als zugelassene Kombination aus Schuh und Einlage gefertigt und geprüft.

Wir klären für Ihr Schuhmodell, was möglich ist, prüfen Innenvolumen und Sohlenaufbau und dokumentieren die Kombination.

Was Sie mitbringen sollten

  • Ihre Arbeitsschuhe – ohne den Schuh lässt sich die Zulassung nicht prüfen.
  • Angaben zu Tätigkeit und Arbeitgeber, daraus ergibt sich meist auch die Kostenträgerfrage.
  • Eine ärztliche Verordnung, falls vorhanden.

Wer das bezahlt

Häufig der Arbeitgeber – Arbeitsschutz ist Arbeitgebersache, und viele Betriebe übernehmen die Kosten vollständig. Je nach Fall beteiligen sich auch Krankenkasse oder Rentenversicherung. Die nötigen Unterlagen stellen wir zusammen.

Lohnt sich das?

Wer viele Stunden auf harten Böden steht, belastet Fuß, Knie und Rücken einseitig. Eine gezielte Druckverteilung kann Beschwerden deutlich reduzieren. Grundlage ist bei uns immer eine Messung – wir schätzen nicht, wo die Belastungsspitzen liegen, sondern erfassen sie.

Mehr dazu auf der Seite Arbeitssicherheit. Termine unter 06172 177 0330 oder online.

Fragen zu Ihrer Versorgung?

Wir beraten Sie persönlich in Bad Homburg – telefonisch unter 06172 177 0330 oder direkt vor Ort in der Kaiser-Friedrich-Promenade 26.

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