Diabetesversorgung in Bad Homburg

Diabetesversorgung für gefährdete Füße

Diabetesversorgung

Druck reduzieren, Haut schützen – Diabetesversorgung in Bad Homburg

Bei Diabetes können Empfindung und Wundheilung an den Füßen beeinträchtigt sein.

Eine fachgerechte Versorgung hilft, Druckspitzen zu vermeiden und den Fuß im Alltag zu schützen. Weil Druckstellen bei verminderter Sensibilität oft zu spät bemerkt werden, kommt es auf Weichbettung, ausreichend Platz im Schuh und regelmäßige Kontrolle an.

Wir nehmen uns Zeit für eine sorgfältige Anpassung und schauen Schuh, Fußbettung und Hautzustand immer gemeinsam an. Versorgt werden Kundinnen und Kunden aus Bad Homburg, Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg und dem übrigen Hochtaunuskreis.

Anwendungsbereiche

Diabetesversorgung bei Desor

Individuell ausgewählt, sorgfältig angepasst und verständlich erklärt. Bei Bedarf kombinieren wir die Versorgung mit orthopädischen Einlagen oder einer Gang- und Laufanalyse.

Diabetesadaptierte Fußbettung

Individueller, druckverteilender Aufbau mit besonders weichen Materialien. Gefährdete Zonen werden gezielt entlastet, damit keine neuen Druckstellen entstehen.

Therapieschuhe

Zusätzlicher Raum für Fußbettungen, Verbände oder vorübergehende Veränderungen. Weiche Nähte und Innenfutter vermeiden Reibung an empfindlicher Haut.

Diabetikerschuhe

Schutzschuhe mit ausreichend Platz und möglichst reibungsarmer Verarbeitung. Sie schützen den Fuß im Alltag, ohne ihn einzuengen.

Druckentlastung

Gefährdete und besonders belastete Bereiche werden gezielt berücksichtigt. Grundlage ist eine Messung der Druckverteilung, keine Schätzung.

Passformkontrolle

Schuh, Fußbettung und Hautzustand werden gemeinsam betrachtet. So fällt früh auf, wenn etwas drückt oder sich verändert.

Nachsorge

Regelmäßige Kontrollen begleiten Veränderungen und sichern die Versorgung. Kommen Sie bei Rötungen oder Druckstellen bitte zeitnah vorbei.

Ihr Weg zur Versorgung

In vier Schritten zur passenden Lösung

01

Beratung & Anamnese

Wir besprechen Diagnose, Beschwerden und bisherige Versorgung. Dabei geht es auch um Alltag, Beruf und darum, welche Schuhe Sie tatsächlich tragen.

02

Fußanalyse & Kontrolle

Form, Hautzustand und besonders belastete Bereiche werden erfasst. Die Druckverteilung messen wir digital, um Risikozonen sichtbar zu machen.

03

Individuelle Anpassung

Fußbettung und Schuh werden passend ausgewählt und gefertigt. Materialauswahl und Aufbau richten sich nach Ihrem Risikoprofil.

04

Anprobe & Nachsorge

Passform, Hautverträglichkeit und Funktion werden kontrolliert. Danach begleiten wir Sie in festen Abständen weiter.

Lasse Desor

„Beim diabetischen Fuß zählt, was man nicht spürt. Deshalb schauen wir bei jeder Kontrolle genauer hin, als es sich nach Beschwerden anfühlt.“

Orthopädietechniker von Desor bei der Beratung in Bad Homburg

Diabetesadaptierte Fußbettung

Weiche Materialien für empfindliche Füße

Weiche, mehrschichtig aufgebaute Materialien helfen, Druck gleichmäßig zu verteilen.

Der Aufbau erfolgt in mehreren Lagen unterschiedlicher Härte: Eine weiche Decklage schont die Haut, darunter verteilt eine festere Schicht die Last. So sinken die Druckspitzen genau dort, wo bei Diabetes das Risiko am höchsten ist – am Vorfuß, an der Ferse und über Knochenvorsprüngen.

Die Versorgung wird exakt auf Fußform, Schuh und persönliche Risikobereiche abgestimmt. Ergänzend arbeiten wir mit orthopädischen Einlagen und einer Gang- und Laufanalyse, wenn auch das Gangbild beurteilt werden soll.

Therapieschuhe

Mehr Raum für sensible und veränderte Füße

Therapieschuhe schaffen Platz für Fußbettungen, Verbände oder vorübergehende Veränderungen.

Sie haben ein größeres Innenvolumen, eine höhere Zehenbox und lassen sich weit öffnen – das erleichtert das Anziehen, wenn die Beweglichkeit eingeschränkt ist. Weiche Nähte und ein nahtarmes Innenfutter verhindern Reibung an empfindlicher Haut.

Wir achten auf eine weiche Verarbeitung und ausreichend Bewegungsraum und prüfen den Sitz im Stehen und im Gehen. Ändert sich der Fußumfang, etwa nach einer Wundheilung, passen wir die Versorgung nach.

Diabetikerschuhe & Nachsorge

Schutz endet nicht mit der Abgabe

Regelmäßige Kontrollen helfen, Veränderungen früh zu erkennen.

Schuh, Fußbettung und Hautzustand werden dabei gemeinsam betrachtet – denn eine Fußbettung, die vor einem Jahr gut gepasst hat, kann heute zu wenig entlasten. Wir schauen auf Abdrücke im Material, Rötungen, Hornhaut und den Zustand der Decklage.

Bitte kommen Sie bei Rötungen, Druckstellen oder einer Wunde zeitnah vorbei und lassen Sie die Stelle zusätzlich medizinisch beurteilen. Das Kontrollintervall stimmen wir individuell mit Ihnen ab.

Häufige Fragen

Gut informiert vor Ihrem Termin

Bei verminderter Sensibilität werden Druckstellen manchmal spät bemerkt – der Fuß meldet den Schmerz nicht zuverlässig, der sonst zum Ausweichen führen würde. Gleichzeitig heilen kleine Verletzungen langsamer.

Ausreichend Platz, eine weiche Ausführung und gute Druckverteilung helfen, den Fuß zu schützen, bevor eine Wunde entsteht.

Sie ist eine individuell aufgebaute, druckverteilende Einlage aus mehreren Materialschichten unterschiedlicher Härte. Die weiche Decklage schont die Haut, die festere Schicht darunter verteilt die Last.

Ziel ist die gezielte Entlastung gefährdeter Bereiche – vor allem am Vorfuß, an der Ferse und über Knochenvorsprüngen.

Diabetesadaptierte Fußbettungen sowie Therapie- und Diabetikerschuhe sind in der Regel verordnungsfähig. Mit einer ärztlichen Verordnung rechnen wir direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.

Häufig bleibt ein gesetzlicher Eigenanteil, bei Sonderausführungen kann eine Aufzahlung dazukommen. Wir nennen Ihnen die zu erwartenden Kosten vor der Bestellung.

Nach Vermessung und Abdrucknahme benötigen wir je nach Versorgung meist wenige Werktage. Therapieschuhe mit Sonderanfertigung brauchen entsprechend länger.

Den Termin für Anprobe und Abgabe stimmen wir direkt mit Ihnen ab, damit Sie nicht unnötig warten.

Kontrollen sollten regelmäßig und zusätzlich immer dann erfolgen, wenn Rötungen, Druckstellen oder Veränderungen am Fuß auffallen. Auch nachlassende Dämpfung der Fußbettung ist ein Grund.

Das persönliche Intervall stimmen wir individuell mit Ihnen ab – abhängig von Risikoprofil, Belastung und Hautzustand.

Bitte bringen Sie Verordnung, Arztberichte, bisherige Schuhe oder Fußbettungen und die Strümpfe mit, die Sie üblicherweise tragen. Getragene Schuhe verraten viel über Ihr Abrollverhalten.

Planen Sie etwas Zeit ein, damit wir in Ruhe messen, anprobieren und nachjustieren können.

Entlasten Sie den Fuß und lassen Sie die Stelle zeitnah medizinisch beurteilen. Bei Diabetes sollte auch eine kleine Wunde nicht abgewartet werden.

Anschließend sollte auch die Schuhversorgung kontrolliert werden – häufig steckt eine Druckspitze dahinter, die sich beheben lässt.

In unserem Sanitätshaus in der Kaiser-Friedrich-Promenade 26 in 61348 Bad Homburg – mit Fußdruckmessung, Abdrucknahme und Anprobe vor Ort. Auch aus Oberursel, Friedrichsdorf und Kronberg sind Sie schnell bei uns.

Kommen Sie gern spontan vorbei. Mit Termin nehmen wir uns allerdings ohne Wartezeit Zeit für Sie – telefonisch unter 06172 177 0330 oder online.

Jetzt Termin vereinbaren.

Telefon: 06172 177 0330
E-Mail: info@ot-desor.de

Bringen Sie zum Termin bitte Ihre Verordnung mit, falls Ihnen eine vorliegt – zwingend nötig ist sie für die Beratung nicht.

Öffnungszeiten:

Mo 09:00–13:00 Uhr / 14:00–18:00 Uhr
Di 09:00–14:00 Uhr / 16:00–18:30 Uhr
Mi 09:00–13:00 Uhr
Do 09:00–13:00 Uhr / 14:00–18:00 Uhr
Fr 09:00–13:00 Uhr

Fußuntersuchung bei Diabetes im Sanitätshaus Desor in Bad Homburg
Orthopädische Schuhzurichtung für Therapieschuhe bei Desor
Heißluftformung einer diabetesadaptierten Fußbettung in der Werkstatt von Desor
Übergabe der fertigen Fußbettung an eine Kundin bei Desor in Bad Homburg